Wie sollte die Bundesregierung künftig Vergangenheitsarbeit fördern? Wie mit den Zielkonflikten und Dilemmata umgehen? Wann sollte sie sich engagieren – und wann gerade nicht? Auf dem Weg zu einer ressortgemeinsamen Strategie möchte die Bundesregierung fachlich begleitet, unterstützt „und auch kritisch gefordert“ werden; dazu dient diese Debatte. Im Frühjahr 2019 soll die Strategie stehen.

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Transitional Justice lebt vom internationalen Austausch

Der internationale Austausch macht vielen Transitional Justice-Akteuren Mut, die in ihren Ländern Ausgrenzung und Anfeindung erleben. Hier können sie Erfahrungen und Solidarität austauschen. Doch für viele Akteure ist die Teilnahme zu teuer. Die Bundesregierung sollte fehlende Ressourcen bei Partnern in Postkonfliktgesellschaften ausgleichen und ein permanent staff bereitstellen, der kontinuierliche Treffen organisiert.

‘Preventing Crises, Resolving Conflicts, Building Peace’ are key challenges for Germany’s and Europe’s evolving international role. Berlin is investing in the field, both financially and conceptually. On this blog, we discuss how to target these investments towards better crisis prevention, conflict management and peacebuilding. Most contributions are in German, but we occasionally ask international experts for their views. This section collects contributions in English.

You are warmly invited to join the discussion: Subscribe to our weekly email-updates (in German), share and comment on posts on social media (@PeaceLabBlog, #PeaceLab), read our summary of the preceding “PeaceLab2016” debate or send us an email at peacelab@gppi.net.

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The Youth is Cambodia’s Only Hope for Social Reconciliation

In Cambodia, there is no political will for a broad national reconciliation program, and the Khmer Rouge tribunal is too removed from people’s lives. Thus, transitional justice strategies should focus on social and emotional reconciliation through public institutions such as peace museums. What’s more, they should focus on and develop the leadership skills of young people.

Tapping Into the Transformative Potential of Collective Reparations

Acknowledging the collective dimensions of victimization includes different narratives into a post-conflict societies’ discourse on peace and reconciliation, which can foster a transformative dynamic. Thus, the German Government should invest in research on collective reparations’ potential as leverage in peace processes and provide assistance on their participatory and well-coordinated implementation.

Ab Januar 2019 wird Deutschland zwei Jahre lang als nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sitzen. Der Sitz bietet Deutschland die Chance, die Friedens- und Sicherheitsagenda der UN in den nächsten Jahren mitzugestalten. Welche Themen und Reformen sollte die Bundesregierung im Sicherheitsrat vorantreiben? Und was wären hierbei ehrgeizige Ziele? Welche Erwartungen stellen Partner an Deutschland? Diese und weitere Fragen werden in den nächsten Monaten auf dem PeaceLab-Blog diskutiert. Beteiligen Sie sich an der Debatte!

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Die neue Bundesregierung werde die Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ „konsequent umsetzen“ – so verspricht sie es im Koalitionsvertrag. Welche Schwerpunkte sollte sie dabei setzen? Zu Beginn der Amtszeit der neuen Großen Koalition möchte der Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung hier die Debatte zur Umsetzung der neuen Leitlinien anstoßen. Wo gibt es so wirksame Ansätze, dass der Ausbau sinnvoll ist? Welche konkreten Zielvorgaben sollte sich die Bundesregierung in diesem Politikbereich setzen? Wie sollte der Austausch zwischen Politik, Forschung und Zivilgesellschaft in diesem Bereich weiterentwickelt werden?

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