Die Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ gelten als Kompass für eine moderne Friedenspolitik der Bundesregierung. Seit der Verabschiedung im Jahr 2017 wurde ihre Umsetzung auf dem PeaceLab-Blog diskutiert. Im März 2021 zog die Bundesregierung mit dem Bericht zur Umsetzung der Leitlinien Zwischenbilanz. Zu diesem Anlass stößt der Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung eine neue Debatte zur Zukunft der Leitlinien und ihrer Schwerpunkte an. Wie können Prävention, Frieden und Sicherheit stärker zusammengedacht und ein vernetztes Handeln im Sinne der Leitlinien ausgebaut werden? Wie können Debatten zwischen Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft noch fruchtbarer werden? Und welche Prioritäten sollten in den kommenden Jahren im Zentrum stehen?

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Die neue Bundesregierung werde die Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ „konsequent umsetzen“ – so verspricht sie es im Koalitionsvertrag. Welche Schwerpunkte sollte sie dabei setzen? Zu Beginn der Amtszeit der neuen Großen Koalition möchte der Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung hier die Debatte zur Umsetzung der neuen Leitlinien anstoßen. Wo gibt es so wirksame Ansätze, dass der Ausbau sinnvoll ist? Welche konkreten Zielvorgaben sollte sich die Bundesregierung in diesem Politikbereich setzen? Wie sollte der Austausch zwischen Politik, Forschung und Zivilgesellschaft in diesem Bereich weiterentwickelt werden?

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Putting Protection First: Countering Forced Recruitment at the Colombian-Venezuelan Border

A complex web of intersecting vulnerabilities in the Colombian-Venezuelan border region leaves children at risk of forced recruitment and exploitation by non-state armed groups. Germany should support community groups that engage with young girls, ensure the protection of teachers and exercise diplomatic pressure on Colombia to fully implement its existing peace agreement.

Wie sieht Deutschlands Engagement zum Nexus von Klima und Konflikten aus und wie kann es ausgebaut werden? Wie kann die Bundesregierung ihre Instrumente zur Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung effektiv an neue Herausforderungen anpassen? Auf welches Wissen kann sie aufbauen, um betroffene Regionen zu unterstützen? Die Arbeitsgemeinschaft Klima und Sicherheit des Beirats der Bundesregierung für Zivile Krisenprävention und Friedensförderung hat das bisherige Engagement untersucht und erste Empfehlungen formuliert. Die Ergebnisse bieten Anknüpfungspunkte für eine breitere zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Dazu stößt der Beirat auf dem PeaceLab-Blog eine Debatte an.

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‘Preventing Crises, Resolving Conflicts, Building Peace’ are key challenges for Germany’s and Europe’s evolving international role. Berlin is investing in the field, both financially and conceptually. On this blog, we discuss how to target these investments towards better crisis prevention, conflict management and peacebuilding. Most contributions are in German, but we occasionally ask international experts for their views. This section collects contributions in English.

You are warmly invited to join the discussion: Subscribe to our weekly email-updates (in German), share and comment on posts on social media (@PeaceLabBlog, #PeaceLab), read our summary of the preceding “PeaceLab2016” debate or send us an email at peacelab@gppi.net.

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The Responsibility to Prepare and Prevent: A Framework for Action to Manage Climate-Linked Conflict

Climate change comes with a range of security risks. However, with the right preparation, they can be managed and mitigated. Germany should push for the implementation of the Responsibility to Prepare and Prevent framework by promoting the institutionalization and harmonization of risk assessments, as well as better coordination between climate and security governance.