Die Coronavirus-Pandemie hat die Welt in eine Krise gestürzt, die sich auf alle Politikbereiche auswirkt. Vor welche Herausforderungen stellt das Virus Akteure in den Bereichen Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung? Welche Erfahrungen und Lehren gibt es in der Praxis und der Forschung zu den Auswirkungen von (im Ansatz) vergleichbaren gesellschaftlichen Schocks? Wie muss die Bundesregierung ihre Instrumente in diesem Bereich kurz- und langfristig möglicherweise anpassen? Dazu fragt die Bundesregierung nach Impulsen.

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#RealityCheck 6: Mit Riesenmarionetten für den sozialen Frieden in Guinea-Bissau

Aus Guinea-Bissau berichtet Jasmina Barckhausen, Friedensfachkraft für Capacity Building, von COVID-19, einer Verfassungskrise und einem bedrohten sozialen Frieden. Deutschland könnte Guinea-Bissaus Bildungs- und Gesundheitswesen fördern und aktuell mit seinem Sitz im UN-Sicherheitsrat und der EU-Ratspräsidentschaft Einfluss auf internationale Interventionen ausüben.

#RealityCheck 5: Alte und neue Herausforderungen des Zivilen Friedensdienstes in Uganda

Die Corona-Pandemie hat die Arbeit des Zivilen Friedensdienstes in Uganda verändert. Arbeitsabläufe mussten digitalisiert, die sich verschärfende häusliche Gewalt angegangen werden. Gleichzeitig erklärt Anna Hellge von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), dass nicht nur Soforthilfe geleistet werden muss: auch die Kulturförderung sollte nicht vergessen werden.

Vor 20 Jahren verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 1325 und legte damit den Grundstein für die Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“. Im Jubiläumsjahr der Resolution wird die Bundesregierung ihren aktuellen Nationalen Aktionsplan (NAP) zur Umsetzung der Agenda auswerten und einen neuen, dritten Aktionsplan beschließen. Welche konkreten Ziele und Maßnahmen sollte sie im neuen Aktionsplan verankern? Welche Erkenntnisse aus dem Bereich der Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung sollte die Bundesregierung bei der Gestaltung und Umsetzung des NAPs berücksichtigen? Zu diesen und weiteren Fragen möchte der Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung auf dem PeaceLab-Blog eine Debatte anstoßen.

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Genderkompetenzen in Friedensmissionen trainieren – aber richtig!

Gender Mainstreaming-Kompetenzen zur Umsetzung der Agenda Frauen, Frieden und Sicherheit in Friedenseinsätzen sind nicht an einem Tag erlernt. Es benötigt mehr finanzielle und personelle Ressourcen zur Entwicklung von maßgeschneiderten Kursen, die neue Zielgruppen einbeziehen, damit Expert*innen zur Erreichung der Ziele der UN-Resolution 1325 beitragen können.

Die neue Bundesregierung werde die Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ „konsequent umsetzen“ – so verspricht sie es im Koalitionsvertrag. Welche Schwerpunkte sollte sie dabei setzen? Zu Beginn der Amtszeit der neuen Großen Koalition möchte der Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung hier die Debatte zur Umsetzung der neuen Leitlinien anstoßen. Wo gibt es so wirksame Ansätze, dass der Ausbau sinnvoll ist? Welche konkreten Zielvorgaben sollte sich die Bundesregierung in diesem Politikbereich setzen? Wie sollte der Austausch zwischen Politik, Forschung und Zivilgesellschaft in diesem Bereich weiterentwickelt werden?

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„PeacebyPeace“ ist ein Podcast zu Friedens- und Sicherheitspolitik, der der Frage nachgeht, wie wir in Deutschland und in Europa besser dazu beitragen können, Krisen zu verhindern und Frieden zu fördern. (Hier in iTunes abonnieren). Feedback zum Podcast gerne an peacebypeace@gppi.net. Der Podcast ist Teil des PeaceLab-Blogs, ein Projekt von GPPi, welches vom Auswärtigen Amt finanziell unterstützt wird. Moderation und Produktion: Sarah Brockmeier. Unterstützung bei Musik, Schnitt und Produktion der beiden Staffeln: Felix Hoffmann, Theresa Lütkefend, Marie Wagner, Mathis Römer.

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‘Preventing Crises, Resolving Conflicts, Building Peace’ are key challenges for Germany’s and Europe’s evolving international role. Berlin is investing in the field, both financially and conceptually. On this blog, we discuss how to target these investments towards better crisis prevention, conflict management and peacebuilding. Most contributions are in German, but we occasionally ask international experts for their views. This section collects contributions in English.

You are warmly invited to join the discussion: Subscribe to our weekly email-updates (in German), share and comment on posts on social media (@PeaceLabBlog, #PeaceLab), read our summary of the preceding “PeaceLab2016” debate or send us an email at peacelab@gppi.net.

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Reform Is Never Easy: What the Women, Peace and Security Agenda Can Learn From Security Sector Governance

Many of the barriers to effective security sector governance also apply to the implementation of the Women, Peace and Security (WPS) agenda. In its new National Action Plan, Germany should draw from its approach to security sector reform and strengthen institutional oversight, commit to long-term funding, and put the goals of the WPS agenda at the centre of diplomatic dialogue.